Das Nationale Museum in Warschau, 1862 als Museum der Schönen Künste gegründet, ist eines der ältesten und größten Kunstmuseen Polens und feiert sein 150-jähriges Bestehen unter der Schirmherrschaft des Präsidenten Bronisław Komorowski. Die umfangreiche Sammlung umfasst rund 830.000 Objekte und zeigt polnische und europäische Kunst von der Antike bis zur Gegenwart, darunter Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien, Numismatik, Textilien und Designobjekte, wobei eine der weltweit reichsten numismatischen Sammlungen teilweise im Geldmuseum der NBP ausgestellt wird. Das Museum besitzt ikonische Werke des polnischen Klassizismus, Romantismus, Historismus, Realismus und Modernismus, und seine Galerien – wie die Galerie der Alten Europäischen und Polnischen Malerei, die Galerie der Mittelalterlichen Kunst, die Galerie der Kunst des 19. Jahrhunderts und die Räume für Sonderausstellungen – vermitteln sowohl das gemeinsame Erbe der europäischen Kunst als auch die besondere nationale Prägung polnischer Werke. Das Museum befindet sich in einem modernistischen Gebäude, das zwischen 1927 und 1938 errichtet wurde, und betreibt zudem vier Zweigstellen: das Plakatmuseum, das Xawery-Dunikowski-Skulpturenmuseum, das Museum für Innenräume und das Museum in Nieborów und Arkadia, die zusammen eine kohärente Darstellung der Kunstgeschichte und des kulturellen Erbes bieten.